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Individuell bedruckte Erfrischungstücher mit Logo

Die meisten Einkäufer beginnen beim Beutel: Welche Farbe, welches Logo, welche Größe? Eine Bestellung bleibt meist an etwas anderem hängen. Ein Erfrischungstuch mit Logo ist eine bedruckte Verpackung um ein vorgetränktes Vlies. Dieses gilt in der EU und im Vereinigten Königreich als Kosmetikprodukt und wird in mehreren Märkten zusätzlich als Einwegkunststoffprodukt behandelt.

Erfrischungstücher
Beispielhaftes Produktfoto

Wer Beutel, Tuch und Unterlagen gemeinsam festlegt, hat ein einfaches Projekt. Wer sie nacheinander entscheidet, muss die Druckdaten oft neu anlegen.

Diese Seite behandelt individuell bedruckte Erfrischungstücher für Restaurants und andere Gastronomiebetriebe: einzeln gesiegelte Beutel mit Ihrer Marke, die jeweils ein gefaltetes, mit Lotion getränktes Tuch enthalten. Hinter der Seite steht 9 Packaging, ein in Istanbul ansässiger Hersteller und Exporteur individuell bedruckter Verpackungen für Geschäftskunden, mit Erfahrung in der Belieferung von Ketten- und Fast-Food-Gastronomie. Die folgenden Abschnitte behandeln die Entscheidungen in der Reihenfolge, die Nacharbeit vermeidet, und verweisen jeweils auf einen ausführlichen Leitfaden.

Was sind individuell bedruckte Erfrischungstücher?

Individuell bedruckte Erfrischungstücher sind Einweg-Erfrischungstücher, die jeweils in einem eigenen Beutel mit Ihrer Markengestaltung versiegelt sind. Der Gast reißt den Beutel auf, faltet das feuchte Tuch auseinander, reinigt nach dem Essen seine Hände und entsorgt beides.

In der Gastronomie heißt das Produkt auch Erfrischungstuch, Erfrischungstuch-Beutel oder Feuchttuch. Es unterscheidet sich von Großpackungen im Eimer oder Flowpack, die in Küchen zum Einsatz kommen und nicht das sind, was der Gast am Tisch erhält. Das Markenelement ist der Beutel: Er trägt das Logo, den Namen des Duftes (oft Zitrone) und die rechtlich geforderten Angaben des jeweiligen Marktes. Drei Beutelformate decken den größten Teil des Restaurantbedarfs ab: etwa 140 x 93 mm, 120 x 70 mm und 100 x 60 mm, aus Papier, Kraftpapier oder einem Triplex-Verbund.

Wer liefert was bei einer Bestellung von Erfrischungstüchern mit Logo?

Ein individuelles Erfrischungstuch besteht aus fünf Teilen, und sie stammen nicht alle vom selben Beteiligten. Der bedruckte Beutel, das Vliestuch, die Lotion, das Befüllen und Siegeln sowie die regulatorischen Unterlagen sind getrennte Posten, die zueinander passen müssen.

TeilWas es istEntscheidend ist
Bedruckter BeutelBedruckte Bahn aus Papier, Kraftpapier oder Verbund, geformt und um das Tuch heißgesiegeltBarrierestufe gegenüber Optik und Kosten (siehe Materialleitfaden)
TuchGefaltetes Vlies, meist Spunlace, in bestimmter Fasermischung und mit bestimmtem FlächengewichtFasertyp: kunststoffhaltig oder kunststofffrei; Größe und Haptik
LotionFlüssigkeit auf Wasserbasis mit Konservierungssystem und optionalem DuftstoffMit oder ohne Alkohol, Duft, Sicherheitsbewertung für Hautkontakt
Befüllen und SiegelnDas Tuch wird gefaltet, getränkt und im Beutel versiegeltQualität der Siegelnaht, Verträglichkeit der Lotion mit dem Verbund
Regulatorische UnterlagenVerantwortliche Person, Sicherheitsbewertung, Notifizierung, KennzeichnungsinhalteWer das Produkt rechtlich in Verkehr bringt

Wir bei 9 Packaging sind Hersteller bedruckter Verpackungen. Wie Tuch, Lotion und Befüllung bezogen werden und welche Partei die kosmetikrechtlichen Pflichten für Ihren Markt trägt, wird bei Angebot und technischer Prüfung vereinbart. Sprechen Sie das daher bereits in der ersten Anfrage an und nicht erst nach der Freigabe der Druckdaten. Warum diese Frage eine rechtliche und nicht nur eine kaufmännische Antwort hat, erläutert der Beitrag Erfrischungstücher und Kosmetikrecht.

Welches Beutelmaterial eignet sich für Erfrischungstücher in der Gastronomie?

Das Beutelmaterial richtet sich danach, wie lange das Tuch feucht bleiben muss und wie die Verpackung auf dem Tisch wirken soll. Weiße Papierverbunde liefern das beste Druckbild bei den niedrigsten Kosten, Kraftpapier wirkt natürlich, und ein Triplex-Verbund mit Aluminiumfolie bietet die stärkste Barriere gegen Lotionsverlust.

MaterialTypischer AufbauOptik und DruckBarriere gegen Feuchtigkeit und Duft
Weißes PapierPapier, verbunden mit einer Siegelschicht aus PolymerHell, beste FarbwiedergabeMittel; geeignet für schnellen Umschlag
KraftpapierBraunes, ungebleichtes Papier, verbunden mit einer SiegelschichtNatürlich, matt; Farben wirken dunklerMittel; gleiche Grenzen wie bei weißem Papier
TriplexDrei Lagen, typischerweise Papier oder Folie, Aluminiumfolie und SiegelschichtMetallische oder bedruckte Außenseite, hochwertige AnmutungAm höchsten; geeignet für längere Lagerung und warme Lieferketten

Erfrischungstuch-Beutel verlieren mit der Zeit Feuchtigkeit und Duft durch die Beutelwand. Die Wahl der Barriere ist deshalb im Kern eine Entscheidung über die Lagerdauer. Der vollständige Vergleich einschließlich Siegelverhalten, Duftmigration und Fragen zur Recyclingfähigkeit steht im Leitfaden Beutelmaterialien für Erfrischungstücher: Papier, Kraftpapier und Triplex-Verbund. Die Verbundtechnik dahinter ist dieselbe wie bei Beuteln; siehe Aufbau und Barriereeigenschaften von Verbundfolien für Beutel.

Welche Standardformate gibt es für Erfrischungstuch-Beutel?

Drei Beutelformate decken den größten Teil des Restaurantbedarfs ab: etwa 140 x 93 mm für ein Tuch in voller Größe, 120 x 70 mm als mittleres Format und 100 x 60 mm für eine kompakte Packung. Das Beutelformat richtet sich nach dem gefalteten Tuch, nicht umgekehrt.

Beutel (mm)Fläche der VorderseiteTypischer Einsatz
140 x 93etwa 130 cm²Stark verschmutzende Speisen: Rippchen, Wings, Burger, Kebab
120 x 70etwa 84 cm²Allgemeine Restaurant- und Café-Gastronomie
100 x 6060 cm²Leichte Nutzung, Liefertüten, Veranstaltungen, Hotel-Amenity

Die Fläche der Vorderseite bestimmt auch, wie groß die verpflichtende Kunststoffkennzeichnung sein muss, wo sie gilt. Deshalb lassen sich Format und Konformität nicht getrennt klären. Maße, Tuchfaltung und Tuchgröße sowie die Wahl von Lotion und Duft (Zitrone, unparfümiert, alkoholfrei) behandelt der Leitfaden Formate, Lotionen und Duftstoffe für Erfrischungstücher in der Gastronomie.

Welche Lotion und welcher Duft passen zu Erfrischungstüchern für Restaurants?

Zitrone beziehungsweise Zitrus ist im Markt der Standard für Erfrischungstücher in Restaurants, weil der Duft sauber wirkt und Speisegerüche überdeckt. Unparfümierte Tücher passen zu Hotels und zu allergiesensiblem Service. Alkoholfreie Rezepturen sind die übliche Wahl für Familienrestaurants und für Märkte, in denen Halal-Aspekte eine Rolle spielen; alkoholhaltige Lotionen trocknen dagegen schneller.

Ein Duftstoff ist ein regulierter Inhaltsstoff. Zitrusdüfte enthalten häufig Limonen, das ab einer bestimmten Konzentration in der Inhaltsstoffliste genannt werden muss. Die Duftwahl wirkt sich also unmittelbar auf die Kennzeichnung aus. Über die Zusammensetzung der Lotion entscheidet die Partei, die das Produkt befüllt und rechtlich in Verkehr bringt. Details finden Sie im oben verlinkten Leitfaden zu Formaten und Lotionen sowie im Beitrag zum Kosmetikrecht.

Wie wird ein Erfrischungstuch-Beutel bedruckt?

Die Beutelbahn wird vor der Weiterverarbeitung in Sonderfarben bedruckt, in der Regel im Flexodruck oder im Tiefdruck, je nach Aufbau und Auflage. Anschließend wird die bedruckte Bahn geformt und um das Tuch versiegelt. Druckverfahren, Farbanzahl und Passgenauigkeit werden bei der technischen Prüfung festgelegt.

Beim Layout unterscheiden sich Erfrischungstuch-Projekte von anderen Verpackungen. Die Vorderseite eines Beutels ist klein und muss mehr tragen als das Logo:

  • Vorderseite: Logo, Markenfarben, Duftname oder eine kurze Textzeile.
  • Rückseite: Inhaltsstoffliste mit INCI-Bezeichnungen, Name und Anschrift der verantwortlichen Person, Chargen- oder Losnummer, eventuelle Anwendungshinweise und Entsorgungshinweise.
  • Kunststoffkennzeichnung: Enthält das Tuch Kunststoff, muss die harmonisierte EU-Kennzeichnung in Mindestgröße auf der Vorder- oder Oberseite stehen.
  • Siegelzonen und Einreißkerbe: druckfreie oder farbarme Zonen, in denen die Heißsiegelnähte entstehen, sowie eine Position der Kerbe, die nicht durch Text schneidet.
  • Verhalten von Druck und Siegelung: Hoher Farbauftrag im Siegelbereich kann die Heißsiegelnaht schwächen. Siegelbereiche werden daher in der Regel frei gehalten oder geprüft.

Sonderfarben-Abstimmung und Druckdatenaufbereitung folgen denselben Regeln wie bei anderen flexiblen und papierbasierten Verpackungen; siehe Druckverfahren für Verpackungen, Pantone und CMYK im Verpackungsdruck und den Leitfaden Druckdaten für Verpackungen.

Sind Erfrischungstücher Einwegkunststoffprodukte?

Ein Erfrischungstuch gilt als Einwegkunststoffprodukt, wenn das Tuch Kunststoff enthält, etwa Polyester- oder Polypropylenfasern. In der EU löst das eine verpflichtende Kennzeichnung „PRODUKT ENTHÄLT KUNSTSTOFF“ auf der Verpackung sowie Kosten der erweiterten Herstellerverantwortung aus; in Deutschland kommen zusätzlich eine Registrierung und eine Abgabe je Kilogramm hinzu.

Ein Tuch aus vollständig regenerierter Cellulose (Viskose oder Lyocell) fällt nach den Leitlinien der Kommission zur Richtlinie nicht unter die Kunststoffdefinition. Der Beutel wird gesondert als Verpackung reguliert. Im Vereinigten Königreich werden Verkauf und Abgabe kunststoffhaltiger Feuchttücher zwischen Dezember 2026 und August 2027 Land für Land verboten, mit einer Ausnahme für die Lieferung zwischen Unternehmen (B2B). Die Verbote erfassen die Abgabe unabhängig davon, ob sie entgeltlich oder kostenlos erfolgt. Ein Restaurant, das kunststoffhaltige Tücher an Gäste ausgibt, sollte daher davon ausgehen, betroffen zu sein. Diese Regeln sind der Grund, warum die Tuchfaser vor den Druckdaten des Beutels festgelegt werden muss. Quellen, Fristen und die Rechnung zur Kennzeichnungsgröße je Beutelformat finden Sie unter Erfrischungstücher und die Einwegkunststoff-Regeln: Kennzeichnung, EPR und Abgaben, die Alternativen unter Kunststofffreie Erfrischungstücher: Viskose, Lyocell und Zellulose-Vliesstoffe.

Sind Erfrischungstücher mit Markenaufdruck Kosmetikprodukte?

In den meisten Fällen ja: Nach der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 gilt ein Produkt, das zur Reinigung auf die Haut aufgebracht wird, als kosmetisches Mittel, und ein Erfrischungstuch für die Hände entspricht dieser Definition. Die Marke, die ihren Namen auf das Tuch setzt, kann zur Partei werden, die für Produktdokumentation, Sicherheitsbewertung und Notifizierung verantwortlich ist, sofern nicht eine andere Partei diese Rolle rechtlich übernimmt.

Das bedeutet nicht, dass ein Restaurant ein Labor betreiben muss. Es bedeutet, dass eine verantwortliche Person benannt sein muss, ein qualifizierter Sicherheitsbewerter die Rezeptur freigeben muss, das Produkt notifiziert wird und der Beutel bestimmte Kennzeichnungsinhalte trägt. Der Beitrag Sind Erfrischungstücher Kosmetikprodukte? Pflichten nach EU-Kosmetikverordnung für Erfrischungstücher mit Marke erläutert die Pflichten, die Kennzeichnungsinhalte, die auf einen kleinen Beutel passen müssen, und die Unterschiede zu den Regeln im Vereinigten Königreich und in den USA. Nichts auf dieser Seite ist Rechtsberatung; klären Sie Ihre Pflichten mit der zuständigen Behörde oder einem Fachberater für Kosmetikrecht.

Gibt es kunststofffreie Erfrischungstücher für Restaurants?

Ja. Tücher aus Viskose, Lyocell oder cellulosehaltigen Fasern wie Baumwolle enthalten kein synthetisches Polymer, und kunststofffreie Tücher sind in den Formaten von Erfrischungstüchern erhältlich. Zwei Einschränkungen gelten: Ein kunststofffreies Tuch ist nicht automatisch eine kunststofffreie Verpackung, und allgemeine Aussagen wie „biologisch abbaubar“ sind in der EU inzwischen stark eingeschränkt.

Die meisten Beutel verwenden weiterhin eine Siegelschicht aus Polymer zum Versiegeln und zum Halten der Feuchtigkeit. Ob diese Schicht eine Rolle spielt, hängt von der jeweiligen Werbeaussage und vom Markt ab. Der Beitrag zu kunststofffreien Tüchern behandelt Materialien, die Beurteilung von Aussagen sowie die Abwägungen bei Haptik, Kosten und Nassfestigkeit: Kunststofffreie Erfrischungstücher. Die übergreifende Frage zu Umweltaussagen behandelt Recyclingfähige, kompostierbare und biologisch abbaubare Verpackungen: Was die Aussagen bedeuten.

Wo werden Erfrischungstücher mit Logo eingesetzt?

Erfrischungstücher mit Logo kommen überall zum Einsatz, wo Gäste mit den Händen essen und eine Serviette nicht ausreicht. Dazu zählen Hähnchen-, Rippchen- und Burger-Restaurants, Kebab- und Grillkonzepte, Fischrestaurants, Hotel- und Resortgastronomie, Airline- und Bahn-Catering sowie Veranstaltungen und Takeaway, bei denen der Beutel mit in die Tüte kommt.

Bei Takeaway und Lieferung liegt der Beutel der Tüte bei, daher ist das kleinste Format üblich. Im Tischservice wird er oft mit der Rechnung gereicht oder neben das Besteck gelegt. Für Ketten ist das Tuch ein Teil eines abgestimmten Sets neben individuell bedruckten Servietten, Bechern, Wraps und Tüten. Wie sich diese Artikel über alle Standorte hinweg einheitlich halten lassen, beschreibt der Beitrag Verpackungen für Restaurantketten und Franchise-Systeme.

Welche Anforderungen gelten für die Verpackung des Beutels selbst?

Der Beutel ist eine eigenständige Verpackung, getrennt vom Tuch. In der EU fällt er unter die Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (EU) 2025/40 (PPWR), die allgemein seit dem 12. August 2026 gilt. Nationale Systeme wie das deutsche Verpackungsgesetz regeln, wer ihn registriert und lizenziert. Ein Folienverbund beeinflusst zudem die Einstufung der Recyclingfähigkeit.

Die Pflichten hängen von der Rolle der einzelnen Unternehmen in der Lieferkette und vom Markt ab. Die Verpackungsseite behandeln EU-Verpackungsverordnung (PPWR) für Einkäufer in Gastronomie und E-Commerce, PPWR-Recyclingfähigkeitsklassen und Verpackungsrecht in Deutschland und Österreich, die britische Seite die Verpackungsvorschriften im Vereinigten Königreich. Für eine schnelle Selbstprüfung dient die PPWR-Checkliste.

Wie läuft ein Projekt von den Druckdaten bis zur Lieferung ab?

Ein Erfrischungstuch-Projekt folgt einer festen Reihenfolge: Spezifikation, regulatorische Entscheidungen, Druckdaten, Musterbefüllung, Freigabe, dann die Produktionsläufe. Ein übersprungener regulatorischer Schritt ist der häufigste Grund, warum ein Beuteldesign neu gezeichnet werden muss.

  • Spezifikation: Beutelformat und -material, Tuchfaser und -größe, Lotion und Duft, Zielmärkte.
  • Regulatorische Entscheidungen: Wer ist in jedem Markt die verantwortliche Person für das Kosmetikprodukt, enthält das Tuch Kunststoff, und welche Kennzeichnungsinhalte folgen daraus? Sie legen den Inhalt der Rückseite und die Kennzeichnung auf der Vorderseite fest.
  • Druckdaten: Markenfläche, regulatorische Fläche, Kunststoffkennzeichnung bei Bedarf, Siegelzonen und Einreißkerbe, angelegt auf der Beutelvorlage.
  • Musterbefüllung: ein Versuch mit dem echten Tuch und der echten Lotion im echten Beutel, geprüft auf Passform, Siegelfestigkeit und Dichtheit und anschließend eingelagert, um Feuchtigkeits- und Duftverlust zu beurteilen.
  • Freigabe und Produktion: Freigabe des bedruckten Musters, danach der Produktionslauf. Der Zeitaufwand hängt von Material, Druckverfahren und Auflagenkonfiguration ab; siehe Lieferzeiten für Verpackungen.

Wiederholungsaufträge desselben Designs sind einfacher als der erste, weil Druckdaten, regulatorische Inhalte und Befülleinstellungen bereits feststehen. Bei einem Wechsel von Faser, Duft oder Markt müssen Teile der Abfolge erneut durchlaufen werden.

Welche Qualitätsprüfungen sind bei befüllten Beuteln wichtig?

Wichtig sind Siegelfestigkeit, Dichtheit, Druckbeständigkeit und der Erhalt von Feuchtigkeit und Duft über die vorgesehene Haltbarkeit. Jede dieser Prüfungen lässt sich in der Bestellung festlegen und vor der Produktion an Mustern testen.

  • Siegelfestigkeit und Dichtheitsprüfung: bestätigt, dass die Siegelnaht auch bei nassem Tuch hält, einschließlich Druck beim Transport.
  • Reib- und Lotionsbeständigkeit des Drucks: bestätigt, dass die Farbe nicht verschmiert, wenn der Gast den Beutel mit nassen Fingern anfasst.
  • Erhalt von Feuchtigkeit und Duft: ein Lagerversuch mit befüllten Beuteln bei der geplanten Lagertemperatur, verglichen mit dem frischen Tuch.
  • Prüfung von Kennzeichnung und Etikett: bestätigt, dass die regulatorischen Inhalte vorhanden und lesbar sind und die Kennzeichnung die geforderte Größe hat.
  • Chargenkennzeichnung: eine gedruckte oder codierte Chargen- oder Losnummer, damit sich ein Produktionslos zurückverfolgen lässt.

Diese Prüfungen sind bei der technischen Prüfung zu vereinbaren. Das allgemeine Vorgehen bei Mustern und Freigaben beschreibt der Beitrag Bemusterung, Vorabfreigabe und Qualitätskontrolle bei Verpackungen.

Fachbegriffe je nach Markt

Dasselbe Produkt wird je nach Markt unterschiedlich benannt, und das Suchverhalten folgt dem lokalen Begriff.

  • Vereinigtes Königreich: „wet wipes“, „refreshing wipes“, „moist towelettes“; in Teilen des Handels auch „wet tissue“.
  • USA: „moist towelettes“, „wet wipes“, „refreshing towelettes“.
  • Deutschland und Österreich: Erfrischungstücher (Gastronomie und Airline), Feuchttücher (Rechtsbegriff im Einwegkunststofffondsgesetz); für Markenware „mit Logo“ oder „bedruckt“.
  • Niederlande: „verfrissingsdoekjes“, „natte doekjes“; für bedruckte Ware „bedrukt“ oder „met logo“.

Verwenden Sie in den Texten auf dem Beutel den Begriff, den der Gast liest und kennt, und gegenüber Behörden und Abgaberegistern den Rechtsbegriff.

Welche Angaben braucht ein Angebot für Erfrischungstücher?

Schicken Sie so viele Angaben mit, dass Beutel, Tuch und Unterlagen in einem Durchgang festgelegt werden können:

  • Beutelformat und Materialpräferenz (Papier, Kraftpapier, Triplex) sowie eine eventuelle Anforderung an die Lagerdauer.
  • Zielmärkte, denn Kennzeichnungssprache, Etiketteninhalte und Kunststoffregeln hängen davon ab, wo das Produkt in Verkehr gebracht wird.
  • Anforderung an das Tuch: kunststofffrei oder nicht, Größe, Haptik und gegebenenfalls ein bestehender Lieferant oder Abfüller.
  • Lotion: Duft, alkoholfrei oder nicht und wer die Rezeptur hält.
  • Druckdaten (Vektorlogo, Pantone-Angaben) und die Anzahl der Designs oder Düfte.
  • Jahresmenge (Spanne) und Lieferorte.

Kosten, Mindestbestellmenge und Zeitbedarf hängen von Material, Format, Druckverfahren und Auflagenkonfiguration ab und werden in den allgemeinen Leitfäden behandelt: Leitfaden zur Angebotsanfrage, Mindestbestellmenge, Kostentreiber und Lieferzeiten. Die Vorlage für die Angebotsanfrage listet die auszufüllenden Felder auf. Zum Einstieg können Sie 9 Packaging kontaktieren und die genannten Punkte mitsenden. Hintergründe zur Fertigung finden Sie unter Herstellung von Beuteln und Verbundfolien und im Verpackungsglossar. Den Import aus der Türkei behandelt Verpackungen aus der Türkei beziehen.

Erfrischungstücher gehören zusammen mit bedruckten Servietten zur Kategorie Gastronomiezubehör.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich Erfrischungstücher für mein Restaurant einzeln verpackt mit eigenem Logo bekommen?

Ja. Jedes Tuch wird in einem eigenen bedruckten Beutel versiegelt, meist in 140 x 93, 120 x 70 oder 100 x 60 mm, aus Papier, Kraftpapier oder einem Triplex-Verbund. Das Logo steht auf dem Beutel. Tuchfaser, Lotion und die Frage, wer die Beutel befüllt, werden beim Angebot geklärt, denn sie wirken sich auf das Etikett und auf die regulatorischen Pflichten aus.

Brauchen individuell bedruckte Erfrischungstücher eine Kennzeichnung „PRODUKT ENTHÄLT KUNSTSTOFF“?

In der EU ja, wenn das Tuch Kunststoff wie Polyester enthält. Die Kennzeichnung muss in einer Größe auf die Verpackung gedruckt werden, die in der Durchführungsverordnung (EU) 2020/2151 festgelegt ist. Ein Tuch, das nur aus Viskose oder Lyocell besteht, fällt nach den Leitlinien der Kommission nicht unter die Kunststoffdefinition, die Kennzeichnung gilt dafür also nicht.

Gelten Erfrischungstücher mit Markenaufdruck als Kosmetikprodukte?

In der Regel ja. Ein Produkt, das zur Reinigung auf die Haut aufgebracht wird, entspricht der Kosmetikdefinition der Verordnung (EG) 1223/2009. Eine verantwortliche Person muss benannt sein, die Rezeptur braucht eine Sicherheitsbewertung, das Produkt wird notifiziert, und der Beutel trägt bestimmte Kennzeichnungsinhalte. Antibakterielle Aussagen können ein Produkt aus dem Kosmetikrecht herausführen.

Welches Beutelmaterial hält ein Erfrischungstuch am längsten feucht?

Ein Triplex-Verbund mit Aluminiumfolie bietet die stärkste Barriere gegen den Verlust von Lotion und Duft. Beutel aus Papier und Kraftpapier mit Siegelschicht aus Polymer genügen bei schnellem Umschlag, lassen aber Feuchtigkeit schneller entweichen. Welche Stufe nötig ist, hängt von der Lagerdauer und vom Klima entlang der Lieferkette ab.

Werden kunststoffhaltige Feuchttücher im Vereinigten Königreich verboten?

Die Länder des Vereinigten Königreichs haben gesetzlich ein Verbot des Verkaufs und der Abgabe kunststoffhaltiger Feuchttücher beschlossen: Wales ab dem 18. Dezember 2026, Nordirland ab dem 18. Mai 2027, England ab dem 19. Mai 2027 und Schottland ab dem 11. August 2027. Die Lieferung zwischen Unternehmen (B2B) ist ausgenommen, die Weitergabe an einzelne Kunden ist jedoch erfasst. Wie sich das auf Ihren Betrieb auswirkt, klären Sie am besten mit der zuständigen Behörde.

Ist ein Feuchttuch dasselbe wie ein Erfrischungstuch?

In der Gastronomie ja: ein kleines vorgetränktes Tuch im Beutel zum Reinigen der Hände nach dem Essen. „Erfrischungstuch“ ist der Fachbegriff der Gastronomie, „Feuchttuch“ der allgemeine und rechtliche Begriff. Küchenreinigungstücher und Babytücher sind andere Produkte mit anderen Regeln.

Bedruckte Servietten und Erfrischungstücher

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